VivaIP Workflow - Technische Informationen für Systemadministratoren

Die nachfolgende Beschreibung richtet sich Systemadministratoren und gibt einen kurzen Überblick über die technischen Aspekte beim Einsatz eines VivaIP-Servers in Unternehmen.

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Hard- & Software
Der Kunde erhält beim Erwerb eines VivaIP-Servers ein vorkonfiguriertes Komplettsystem.
Die Hardware besteht aus einem namhaften Hochleistungsserver, der als Desktop-Gerät geliefert wird. Gegen Aufpreis sind auch rackfähige Rechner lieferbar. Die Rechner besitzen eine 100 MBit Ethernet-Schnittstelle.

Die Software besteht aus dem Betriebssystem sowie den entsprechenden Applikationen und Modulen. Als Betriebssystem wird »Windows XP« eingesetzt. Auf Wunsch können auch andere Windows-Betriebssysteme installiert werden, jedoch wird dann zusätzlich der Adobe »TypeManager« zur besseren Darstellung von Bildschirmschriften benötigt. Als weitere Anforderung benötigt VivaIP die Bibliothek »QuickTime« sowie die Sentinel Dongle Software.

Wenn VivaIP-Dienste mit Hilfe eines Browsers im Inter- oder Intranet angestoßen werden, benötigt man einen Webserver, ein Skriptsystem und ggf. eine Datenbank. Daher ist auf VivaIP-Systemen der »Apache« Webserver, das Skriptsystem »PHP« und die Datenbank »MySQL« vorinstalliert.

Das eigentliche VivaIP besteht aus VivaPress für Windows, und entsprechenden Zusatzmodulen (AddIns). VivaPress für Windows liegt als DLL vor, die Komponenten (VivaChart-Server, VivaPDF-Server) als AddIn im Viva-eigenen Format.
Schriften
VivaIP geht davon aus, dass die für die Produktion benötigen Schriften korrekt auf dem Server installiert sind. VivaIP unterstützt TrueType- und PostScript-Schriften, wobei Viva die Verwendung von PostScript-Schriften bevorzugt empfiehlt.
Datenfluss
Der abgebildete Workflow beschreibt die Datenanforderungen und den Datenfluss. Genaue Informationen zum VivaIP Workflow entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Datenblatt »VivaIP & Technik«. Die Lage (Pfade) der von VivaIP zu verarbeitenden Eingangsdaten auf dem Server wird vom Systemadministrator konfiguriert.
Datenverteilung
Da VivaIP erlaubt, für verschiedene Datentypen unterschiedliche Pfade zu definieren, ist es nicht erforderlich, dass die benötigten Eingangsdaten auf dem Server liegen. Die benötigten Daten können im gesamten Unternehmensnetzwerk verteilt sein. Aus diesem Grund kann eine optimale Sicherheit vor unberechtigten Zugriffen erreicht werden. Weiterhin reduziert diese Technik mögliche Datentransfers und verhindert redundante Datenhaltung.
Datensicherheit
Für die Integration des VivaIP-Servers und seine Anbindung an bestehende Firewall-Systeme ist der Systemadministrator verantwortlich.
Zugriffsrechte und Benutzer
Das Betriebssystem ist in der Standardeinstellung nicht für bestimmte Benutzer und Gruppen konfiguriert, da der VivaIP-Server davon ausgeht, dass das System, welches die Daten zur Verfügung stellt, die entsprechenden Zugriffsrechte und Benutzer steuert und verwaltet. Sollte der VivaIP-Server hier entsprechende Dienste leisten, muss dies vom Systemadministrator konfiguriert werden.

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